16-fach Robotergreifer 3D-gedruckt im SLS Verfahren

3D-Druck: Absolute Flexibilität

Beim Einsatz von Robotergreifern werden oft leichte, kleine oder Bauteile mit filigranen Geometrien benötigt. Dabei gibt es in der Automatisierungstechnik manchmal Grenzen, hier schließt der 3D-Druck die Lücke. Gedruckte Komponenten oder ganze Robotergreifer mit zum Beispiel integrierter Pneumatik werden in vielen Bereichen der Automatisierungstechnik eingesetzt. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Einzelauflagen oder Serienfertigung handelt. Wir bieten hier verschiedene Lösungen und das schon seit fast 20 Jahren.

In der Praxis lassen sich so individuell angepasste Greifbacken für Parallelgreifer oder Greifzangen, Konturen und Anschlagstücke bis hin zu ultraleichten Greifergrundrahmen sowie komplette Roboterhände mit integrierter Luftführung erstellen.

Aus Polyamid und seit 2022 auch aus neutralem, kohlefaser- oder glasfaserverstärktem Onyx-Material bieten wir verschiedenste und qualitative Lösungen bei kurzfristiger Umsetzung. Optional können die 3D-gedruckten Bauteile bei uns direkt mit EP-Beschichtung oder Flock versehen werden. Beide Verfahren stehen für lange Haltbarkeit, hohe Festigkeit, geringes Gewicht und sind somit wichtige Argumente in einem nachhaltigen Greiferbau.

3D-Druck im SLS-Verfahren

Der 3D-Druck im Laser-Sinter-Verfahren (SLS) schafft in der Konstruktion Freiheiten für die Entwicklung neuer Bauteile. Durch die kompakte Baugröße und das niedrige Eigengewicht des Greifers lassen sich viele Funktionen auf engstem Raum kombinieren. Sehr kleine Nestabstände und die Handhabung dünnwandiger und instabiler Teile sind möglich. Neben dem Gewichtsvorteil durch den Leichtbau können Bewegungselemente direkt in die Bauteile integriert werden. So können 3D-Konturen gebildet werden, die Luftkanäle oder Greiffunktionen und bewegliche Elemente wie Rippenstrukturen oder einen Blasebalg beinhalten.

Leichtbau-Greifer aus Polyamid sparen Gewicht und bieten nachhaltige, prozesssichere Greiflösungen. Der 3D-Druck im Selektives-Laser-Sinter Verfahren wird bei uns im Hause ASS PA-Forming genannt. Die generativ produzierten Greifer sind genau dort erfolgreich, wo herkömmliche Greifersysteme an ihre Grenzen stoßen. Bei diesem 3D-Druck im Laser-Sinter-Verfahren wird das Kunststoff-Pulver Polyamid durch einen Laser aufgeschmolzen und das so verfestigte Polyamid-Pulver selektiv zu einem festen Körper schichtweise aufgebaut.

Faserverstärkter 3D-Druck

Seit 2022 ist unser 3D-Druck Portfolio um einen erstklassigen und professionellen 3D-Drucker, der speziell auf die Prozesse des CFR-Verfahrens (Continuous Fiber Reinforcement) angepasst ist, erweitert worden. Das Verbundwerkstoff-Basismaterial Onyx kann sowohl neutral verarbeitet werden oder es lässt sich zusätzlich eine Glasfaser- oder Carbon-Endlosfaser-Verstärkung mitdrucken. Dadurch wird eine hohe Festigkeit des Bauteils bei minimalem Gewicht erreicht. 

Mit diesem Verfahren lassen sich ultraleichte Greifer-Grundrahmen und an das zu greifende Bauteil angepasste Greifbacken für Parallelgreifer und Greifzangen herstellen. Die faserverstärkten Greifer-Grundrahmen bieten sich auch hier an, wenn das Handling an seine Gewichtsgrenze stößt und ein noch stabilerer Greiferaufbau benötigt wird. Der klassische Roboterhand-Baukasten kombiniert mit faserverstärkten Komponenten sind Garant für lange Standzeit und zufriedene Kunden.

Serienfertigung 3D-gedruckter Leichtbau-Greiferteile

In der Serienfertigung setzen wir bereits seit vielen Jahren 3D-gedruckte Komponenten ein. Zum Beispiel hat die Leichtbauausführung des Nadelgreifers NGR 12 DL einen Gewichtsvorteil von 37% zur Variante aus Aluminium.

Die Innengreifer IBG werden bei uns am Standort in Overath ebenfalls in der Serie im SLS-Verfahren aus Polyamid gedruckt. Als Variante IGB EP sind die Greifflächen mit der stark abriebfesten und nahezu abdruckfreien EP-Beschichtung versehen.

Ergänzende Komponenten aus dem ASS Roboterhandbaukasten wie verschiedene Anschlagstücke für Greiffinger sind ebenfalls im Katalog als Serienprodukt erhältlich, immer mit der Option kundenindividuell angepasste Bauteile zu erstellen.

Datengenaue, schnelle Herstellung

Die Greiferteile aus Polyamid und Onyx lassen sich in der Praxis individuell mit einer klassischen Roboterhand in Profilbauweise kombinieren. Diese Kombination von Technologien setzen wir bereits seit vielen Jahren erfolgreich ein und erweitern somit die Einsatzmöglichkeiten von Roboterhänden mit der Technologie des 3D-Drucks.

Grundlage für die Produktion sind CAD-Daten, die bei Bedarf in unserer Konstruktion bearbeitet werden können. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ist die ökonomische Produktion der Komponenten oder Greifer durch die Zeit- und Kostenersparnis. Dem Kunden kann zeitnah eine qualitativ hochwertige Lösung bereitgestellt werden. Die Komplexität des eigentlichen Teils hat keinen Einfluss auf die Fertigungskosten. Des weiteren bieten wir die 3D-gedruckten Greiferteile und Roboterhände bereits in kleinsten Losgrößen ab Stückzahl eins an.

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